Die drei häufigsten Augenkrankheiten: Glaukom, Cataract und Makuladegeneration


Glaukom (Grüner Star)


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Unter dem Begriff Glaukom (grüner Star, von glaukos = blaugrün) werden Erkrankungen des Sehnerven (2. Hirnnerv) zusammengefasst, bei denen sich der Sehnervenkopf aushöhlt und Nervenfasern zunehmend absterben. Infolge des symptomfreien Beginns sind nur etwa 50% aller Glaukome derzeit diagnostiziert.

Oft, aber nicht immer, ist der Augeninnendruck erhöht. Dieser erhöhte Augeninnendruck ist somit einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung des Glaukoms.


Cataract (Grauer Star)


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Unter Cataract (gr. Wasserfall) oder Grauer Star versteht man eine Trübung der Augenlinse. Betrachtet man Menschen, die an einer fortgeschrittenen Catarakt erkrankt sind, kann man die graue Färbung hinter der Pupille erkennen, woher sich die Bezeichnung grauer Star ableitet. Die getrübte Linse kann in den meisten Fällen durch einen kurzen ambulanten Eingriff durch ein künstliches Linsenimplantat ersetzt werden (Linsenaustausch).


Makuladegeneration


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Bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) handelt es sich um eine altersbedingte Durchblutungsstörung der Netzhautmitte, die zum schleichenden Verlust der Sehkraft im Bereich des schärfsten Sehens, der Makula (auch "gelber Fleck" genannt) führt. Die trockene Form (85% der Fälle) verläuft langsam progredient, die feuchte Form (mit Blutung, s.Abb.) ist aggressiv und muß mit Injektionen von Anti-VEGF-Substanzen gestoppt werden.