Die drei häufigsten Augenkrankheiten

"Moderne Diagnosesysteme unterstützen heutzutage die Augenärzte in ihrer täglichen Arbeit. Damit können drohende krankhafte Veränderungen der Augen äußerst präzise und frühzeitig erkannt werden. Augenärzte sind in der Lage, die Befunde dieser modernen Untersuchungsmethoden im Zusammenspiel mit den ebenfalls durchzuführenden herkömmlichen Untersuchungen richtig zu beurteilen und einzuordnen.

So entwickelt sich beispielsweise das Glaukom (Grüner Star) zunächst unmerklich und kann daher nur vom Augenarzt mit entsprechender Diagnostik frühzeitig erkannt und richtig behandelt werden. 

Auch Veränderungen in der Netzhautmitte (Makuladegeneration) kann der Augenarzt mit speziellen Untersuchungsmethoden schon feststellen, bevor der Betroffene Einschränkungen im Sehen bemerkt. 

Wer unter der Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse (Grauer Star oder Katarakt) leidet, dem kann durch innovative Operationsverfahren geholfen werden."

Quelle: Berufsverband der Augenärzte , www.augeninfo.de

Glaukom (Grüner Star)

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Unter dem Begriff Glaukom (grüner Star, glaukos = blaugrün) werden Erkrankungen des Sehnerven (2. Hirnnerv) zusammengefasst, bei denen sich der Sehnervenkopf aushöhlt und Nervenfasern zunehmend absterben.

Oft, aber nicht immer, ist der Augeninnendruck erhöht. Dieser erhöhte Augeninnendruck ist somit einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung des Glaukoms.

Cataract (Grauer Star)

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Unter Cataract (gr. Wasserfall) oder Grauer Star versteht man eine Trübung der Augenlinse. Betrachtet man Menschen, die an einer fortgeschrittenen Catarakt erkrankt sind, kann man die graue Färbung hinter der Pupille erkennen, woher sich die Bezeichnung grauer Star ableitet. Die getrübte Linse kann in den meisten Fällen durch einen kurzen ambulanten Eingriff durch ein künstliches Linsenimplantat ersetzt werden (Linsenaustausch).

Makuladegeneration

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Bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) handelt es sich um eine altersbedingte Durchblutungsstörung der Netzhautmitte, die zum schleichenden Verlust der Sehkraft im Bereich des schärfsten Sehens, der Makula (auch "gelber Fleck" genannt) führt. Die trockene Form (85% der Fälle) verläuft langsam progredient, die feuchte Form (mit Blutung, s.Abb.) ist aggressiv und muß mit Injektionen von Anti-VEGF-Substanzen gestoppt werden.