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Die Untersuchung kostet 30.00 €
Vier verschiedene Kontraststufen stehen zur Verfügung und zwar:
1:23 / 1:5 / 1:2,7 / 1:2.
Hierbei entspricht die Kontraststufe 1:23 dem stärksten Kontrast, d.h. diese Stufe ist am leichtesten zu erkennen. Die Stufe 1:2 ist am schwersten zu erkennen.
Kontrast 1:23 bedeutet das Verhältnis der Leuchtdichte des Sehzeichens : Leucht- dichte des Umfeldes. Je kleiner also der Nenner, desto besser das Kontrastsehen!
Die Kontraststufen werden jeweils mit und ohne Blendung angeboten. Daraus ergeben sich insgesamt acht Teste, die nacheinander in einer Testroutine abgearbeitet werden.
Die Untersuchung der Dämmerungs-
sehschärfe und der Blendempfindlichkeit
stellt eine wichtige Ergänzungsunter-
suchung zur Tagessehschärfeprüfung dar,
speziell bei der Beurteilung der
Nachtfahrtauglichkeit. Auch bei Intra-
okularlinsen- oder refraktiven Chirurgie-
patienten empfiehlt sich eine prä- und
postoperative Untersuchung, ebenso bei
Verordnung von getönten Brillengläsern.
Für die Beurteilung der
Nachtfahreignung gibt die DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) folgende Empfehlungen:
Führerscheinklassen: A, A1, B, BE, M, L und T
ohne Blendung: Kontraststufe 1 : 5
mit Blendung: Kontraststufe 1 : 5
Führerscheinklassen: C, C1, CE, C1E, D, D1,
DE, D1E und Fahrgastbeförderung
ohne Blendung: Kontraststufe 1: 2,7
mit Blendung: Kontraststufe 1 : 2,7
Piloten Kl. 1 ab 60+:
ohne Bl. 1:2,7 und mit Blendung 1:2,7.
Piloten Kl. 2: 1: 23 ohne und mit Blendung.
Cave: das LBA verlangt aber auch bei Kl. 2 Piloten ohne Blendung 1:2,7 und mit Bl. 1: 2,7)
Berufsgenossenschaftlicher
Grundsatz G 25:
Anforderungsstufe 2
(nur bei erhöhter Anforderung)
ohne Blendung: Kontraststufe 1 : 5
mit Blendung: Kontraststufe 1 : 5
Anforderungsstufe 1
(nur bei erhöhter Anforderung)
ohne Blendung: Kontraststufe 1 : 2,7
mit Blendung: Kontraststufe 1 : 2,7
Quelle:
https://dog.org/wp-content/uploads/sites/11/2025/11/Pruefung-des-Kontrastsehens-bei-Piloten-aelter-60-Jahre-final.pdf